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Vielleicht diente die Affäre Alexander bloß als Vorwand, sich Parmenions zu entledigen, der zum Wortführer seiner Kritiker avanciert war. Alexander der Große bzw. Entgegen den Erwartungen wurde das makedonische Heer nicht vernichtet, und Alexander besaß mit der persischen Kriegskasse in Damaskus die Mittel zur Fortführung des Feldzuges. Zwar war Persien nun in Alexanders Hand, doch König Dareios III. folgte der zwanzigjährige Alexander seinem Vater auf den Thron. Ins christliche Äthiopien gelangte der Alexanderroman auf dem Umweg über eine arabische Fassung. Dafür bildete Nezāmis „Alexanderbuch“ die Grundlage, doch verfügte Aḥmedī auch über andere Quellen, aus denen er zusätzliches Sagenmaterial bezog. Der bekannteste unter den Briefen ist ein angeblich von Alexander an Aristoteles gerichtetes Schreiben über die Wunder Indiens, das in verkürzter Fassung in den Roman eingebaut wurde und auch separat überliefert ist. Alexander, der während der Belagerung auch die Verwaltung und Logistik in den neu gewonnenen Gebieten ordnete, „brach etwa Anfang September 332 von Tyros auf.“[27] Die Städte und Stämme im südlichen Syrien ergaben sich bis auf die Hafenstadt Gaza. Neben diesen stark wertenden Darstellungen stehen Untersuchungen vor allem aus neuerer und neuester Zeit, deren Autoren von vornherein darauf verzichten, die Persönlichkeit Alexanders zu erfassen, ein Werturteil über sie abzugeben und seine verborgenen Motive zu erkunden (was aufgrund der Quellenlage sehr schwierig ist, worauf u. a. Gerhard Wirth hingewiesen hat). [52] Später (wohl noch in der Regierungszeit Ptolemaios’ I., spätestens einige Jahre nach seinem Tod) wurde er nach Alexandria verlegt, nachdem dort eine prächtige Grabstätte für ihn errichtet worden war. [53], Für Caesar, Augustus, Septimius Severus und Caracalla sind Besuche am Grab bezeugt. 9). Zur Stadt gehörten mehrere Heiligtümer und ein Theater, das in der 2. In seiner Lebensbeschreibung Alexanders äußerte sich Plutarch weit kritischer, bemühte sich aber auch um eine Rechtfertigung Alexanders. Im Vorfeld der Perserkriege (500–448 v. Noch weit einflussreicher war aber die schon zwischen 1178 und 1182 verfasste Alexandreis Walters von Châtillon, ein Epos in zehn Büchern auf der Grundlage der Darstellung des Curtius Rufus, das zur Schullektüre wurde und im 13. Alle Satrapien des Perserreichs unterstanden nun Alexander, und niemand außer ihm selbst erhob mehr Anspruch auf den Königstitel über Persien. Alexander ernannte seinen persischen Vertrauten Artabazos, den Vater der Barsine, zum Satrapen. Offiziell heißt Mazedonien „FYROM“, was für „Former Yugoslavian Republic of Macedonia“ (Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien) steht. Beide dienten einem moralischen Zweck, doch ihre Verfasser gingen dabei auf völlig entgegengesetzte Weise bewertend vor. Dass der attische Münzfuß nunmehr – außer im ptolemäischen Ägypten – allgemein in der hellenistischen Welt galt, erleichterte den internationalen Handel und die Schifffahrt.[46]. Im August 330 v. Chr. Er setzte sich mit 6000 Söldnern und 5000 Talenten Silber nach Griechenland ab, wurde jedoch bald darauf auf Kreta ermordet. Jedoch lag er inmitten des makedonischen Herrschaftsbereiches und wurde 349 v. Chr. Sein Alexander ist eine mit allen Herrschertugenden ausgestattete Idealgestalt; er begeht zwar Fehler, lernt aber daraus. [74], Die mittelalterliche Alexander-Rezeption war außerordentlich intensiv und vielfältig. Alexander wird bewusst als zwiespältige Persönlichkeit gezeichnet. Chr. von der Dynastie der Argeaden gegründet. Die Versammlung stimmte Alexanders Plan zu. Siehe die Quellenzeugnisse bei Heckel, Yardley: Anonyme Chronik in: Bernard P. Grenfell, Arthur S. Hunt (Hrsg. Der König musste außerdem auf jede weitere Expansion in Griechenland verzichten, und auch die makedonische Herrschaft in Thrakien und im kleinasiatischen Karien fand nun ein Ende. Jahrhunderts v. Chr. Im Februar 323 v. Chr. Ṭabarī betrachtete seine Quellen kritisch; er stützte sich insbesondere auf die Darstellung des bedeutenden Gelehrten Ibn al-Kalbī († 819/821) und stellte die Vernichtung des Perserreichs als notwendig und berechtigt dar, da Dareios tyrannisch regiert habe. Die Soldaten akzeptierten die Auflagen widerstrebend, denn noch immer trauten sie den Persern nicht. Während Alexander mit dem Heer 332 v. Chr. eroberte Alexander noch zwei sogdische Bergfestungen. Durch Kappadokien marschierte Alexanders Heer nach Kilikien. ), fiel durch seine mit Nachdruck betriebene Alexander-Imitation auf. Kleitos, der altmakedonisch gesinnt war, sollte demnächst nach Baktrien aufbrechen. Alexander gründete hier die Stadt Xylinepolis (heute Bahmanabad) und machte die Flotte gefechtsbereit. Welche Gründe gab es für den Feldzug und welche militärischen und politischen Ziele verfolgte Alexander? Ein prominenter Gegner der Römer, König Mithridates VI. Quellen berichten, dass manche der Soldaten Alexander wüste Beleidigungen entgegen geschrien hätten. Im 13. Nachdem die Römische Republik 217 v. Chr. Offensichtlich wurde die Zugehörigkeit der Makedonen zu den Hellenen in der Antike – besonders von Athen – vielfach bezweifelt. bis 337 v. Alexander erkannte, was den Fehlschlägen der anderen zugrunde lag: Das Pferd schien den eigenen Schatten zu scheuen. Besonders fasziniert waren mittelalterliche Leser von einer Erzählung von Alexanders Himmelsflug und Tauchexpedition, die Leo von Neapel nach dem griechischen Roman wiedergab. Nach einem halben Jahr kehrte er nach Pella zurück, doch seine Thronfolge blieb weiterhin unsicher. Jahrhunderts folgten zahlreiche Tragödien und Tragikomödien, darunter Racines Alexandre le Grand (Uraufführung 1665). Er akzeptierte im Gegensatz zu allen älteren romanhaften Bearbeitungen des Stoffs problemlos die Vorstellung, dass Alexander aus einem Ehebruch seiner Mutter hervorging, was für die früheren Autoren ein nicht akzeptabler Makel gewesen war. kapitulieren. Weit verbreitet war in der lateinischsprachigen Welt eine von Petrus Comestor eingeführte Variante der Erzählung von Gog und Magog, wonach Alexander nicht die wilden Völker Gog und Magog, sondern die zehn jüdischen Stämme aussperrte, um sie für ihre Abwendung vom wahren Gott zu bestrafen.[105]. schloss Philipp V. mit dem Aitolischen Bund den Frieden von Naupaktos. 3!von!9! Wie schon bei Firdausī sucht Alexander auch Mekka auf und reinigt dort die Kaaba. war Makedonien ein Verbündeter Athens. Alexander wurde in Pella, der antiken Hauptstadt Makedoniens, geboren. setzte noch auf die persische Karte und hatte Kreta durch seinen Bruder und Mitregenten Agesilaos besetzen lassen. Die Begleiter des Bessos wollten nun nicht länger fliehen. Jahrhundert handelt es sich allerdings großenteils um Werke, deren Handlung sich – ganz im Gegensatz zur traditionellen Alexandersage – um frei erfundene erotische Verwicklungen dreht und nur noch geringe Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Legendenstoff aufweist. von Makedonien (* 20. Drei dieser Reiche erwiesen sich als dauerhaft: das der Antigoniden in Makedonien (bis 148 v. Dabei handelt es sich um eine jüdische Abwandlung einer griechischen Erzählung. [92] Der Gott Zeus Ammon (Amun), als dessen Sohn Alexander sich betrachtete, wurde als Widder oder widderköpfig dargestellt. Wahrscheinlich behandelte auch Strabon in seinen nicht erhaltenen Historika Hypomnemata („Historische Denkwürdigkeiten“) das Leben Alexanders; seine erhaltene Geographie enthält Informationen aus verlorenen Werken der frühen Alexanderhistoriker. Als Archelaos I. im Jahre 413 v. Chr. 8 frg. Überdies erscheint er als mitleidlos, da er nicht über den Tod der vielen Gefallenen trauert. Städte und Dörfer wurden zerstört und ihre Bevölkerung ermordet. Statt von Hyrkanien den direkten Weg nach Baktrien zu wählen, ging Alexander über Aria, dessen Satrap Satibarzanes an Dareios’ Gefangennahme beteiligt gewesen war. Bisthanes, ein Mitglied der Königsfamilie, entschied sich, in Ekbatana zu bleiben, wo er Alexander empfing und ihm die Stadt übergab. Es wird davon ausgegangen, dass der Gewürztransport nach Gaza danach in der „Felsenstadt“ Petra – der davor liegenden Station der Weihrauchstraße – angehalten wurde. Der Sturm riss zudem den vorderen Teil des Dammes weg. wurde das Achämenidenreich endgültig von Alexander besiegt. Am 20. Auch dieses Schrifttum war sowohl griechisch als auch lateinisch verbreitet. Das Königreich Makedonien (griechisch Μακεδονία) war ein antikes Königreich im Norden Griechenlands und wurde vermutlich im 7. In den süd- und ostslawischen Literaturen wurde der Alexanderstoff stark rezipiert, wobei der Weg des Überlieferungsguts vom griechischen Alexanderroman über kirchenslawische Bearbeitungen in die Volkssprachen führte. März 2021 um 11:20 Uhr bearbeitet. Alexander hielt sich nicht lange in Baktra auf und folgte weiterhin Bessos, der nordwärts zum Oxus (Amudarja) geflohen war. [85] Ein einfacheres Alexanderbild entwirft ein aus ritterlich-aristokratischer Sicht wertender Autor im „Straßburger Alexander“; hier wird der König als vorbildlicher Kämpfer, Feldherr und Herrscher idealisiert. Jahrhundert wurden auch Alexanderdramen geschaffen und aufgeführt, doch sind ihre Texte nicht erhalten. Als die Armee die Stadt Opis am Tigris erreichte, erlaubte Alexander vielen Makedonen die Rückkehr nach Hause. Chr.) Einen Sonderfall bildete jedoch Ägypten, dessen neue Hauptstadt Alexandria eine Gründung Alexanders und der Ort seines Grabes war. Chr.) Für den Indienfeldzug gab es keinerlei militärische Notwendigkeit. Vieles deutet aber darauf hin, dass die Zugehörigkeit der Makedonen zur griechischen Welt bis ins 4. war ihr Königsgeschlecht, die Argeaden, jedoch zu den Olympischen Spielen zugelassen und also als Hellenen anerkannt. ), Beginn des Persienfeldzugs (334–333 v. Die Hochadligen und Kleinkönige Makedoniens zwang Philipp zur Unterwerfung; sie mussten ihre Kinder als Geiseln stellen, die am Hof des Argeaden gemeinsam mit seinen eigenen Nachkommen erzogen wurden; viele von ihnen folgten später Alexander dem Großen nach Persien. in Babylon) war von 336 v. Chr. Diese Einschätzung verband Livius mit einem vernichtenden Urteil über Alexanders Charakter, der durch die Erfolge des Königs verdorben worden sei. Hier zeigte Alexander erstmals seine Taktik, Großzügigkeit gegenüber besiegten Völkern walten zu lassen, um sie nicht gegen die Makedonen aufzubringen. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung im Anschluss an die Zerschlagung der makedonischen Selbstständigkeit bildete vermutlich den Nährboden für den Aufstand des Andriskos, der in den Vierten Makedonisch-Römischen Krieg (149–148 v. Sie wurde unter König Ptolemaios IV. Die Religion in Makedonien war von der griechischen Kultur geprägt. Juli 356 v. Chr. als Sohn König Philipps II. Teile des Bundesheeres wurden jedoch von Alexander als Söldner angeworben. Fortan galt sie nur noch für Perser. Der Hilferuf der Thessalier war also ein willkommener Vorwand, um makedonische Truppen nach Zentralgriechenland zu verlegen. (9783170089396) by Will, Wolfgang and a great selection of similar New, Used and Collectible Books available now at great prices. regiert wurde. Zwei Jahre hatten die Sogdier sich gegen Alexander erhoben und ihn in immer neue Scharmützel verwickelt. [117] Vor einer überzogenen Kritik, wodurch sozusagen das Pendel von der Heldenverehrung Alexanders in das andere Extrem umzuschlagen droht, warnte etwa Frank L. Holt, der diesen Trend als „new orthodoxy“ bezeichnete.[118]. Aus dem 12. Durch diese besonders weitreichende Umarbeitung des Romans wird er zu einem Erbauungsbuch. Auch Philipp erhob sich und zog sein Schwert, jedoch nicht um Alexander in Schutz zu nehmen, sondern um Attalos zu helfen. Die antike Gestalt wurde mittelalterlichen Vorstellungen angepasst; beispielsweise erhält der König eine Ritterpromotion (Schwertleite). Makedonien wurde 146 v. Chr. Der König fungierte eher als Primus inter pares und hauptsächlich als oberster Feldherr. Die lateinische Überlieferung bildete die Grundlage für die volkssprachliche Rezeption. zumindest umstritten war. Roman der Utopie von Klaus Mann (1929), der Alexander als gescheiterten Utopisten darstellt, und Iskander von Paul Gurk (1944). Dareios setzte inzwischen seine Flucht fort. Alexander der Große ALEXANDER DER GROSSE (356–323 v. Philotas wurde an Ort und Stelle mit einem Speer getötet. Erst nach zweijährigen Vorbereitungen setzte sich der Leichenzug in Babylon in Bewegung. In seiner auf Justin fußenden Historia adversus paganos („Geschichte gegen die Heiden“) schildert er ihn als blutdürstigen, grausamen Unmenschen und großen Zerstörer. Neue Feiern wurden genutzt, um 10.000 persische Frauen mit Soldaten zu verheiraten – die Massenhochzeit von Susa. Alexander soll ihn, so Plutarch, höhnisch angeblickt und sich den versammelten Makedonen zugewandt haben: Alexander befürchtete nun offenbar, von der Thronfolge ausgeschlossen zu werden. Dennoch ist der älteste überlieferte Autor, der Makedonien zu Hellas zählt, der unter Kaiser Augustus schreibende Geograph Strabon (Strab. Die Karthager konnten den Tyrern nicht helfen, da sie sich im Krieg mit Syrakus befanden. Nach fünfwöchigem Aufenthalt zog Alexander weiter ostwärts, um die großen persischen Städte im Kernland anzugreifen. Ob er wirklich die sagenhafte Königin Semiramis übertreffen wollte, ist wenigstens fraglich; wenn, dann ging es Alexander wohl darum, die Rückschläge des Indienfeldzugs durch dieses Unternehmen zu relativieren. Gleichgeschlechtliche Beziehungen wurden zu jener Zeit nicht geächtet, es kam aber sehr wohl auf den sozialen Status der Partner an. ): Zu den orientalischen Versionen siehe Rudolf Macuch: Zur antiken und mittelalterlichen Auslegung siehe Hartmut Wulfram: Eine Übersicht über die französische Dichtung bietet David J. [50] Seinen Siegelring übergab er Perdikkas, der nach Hephaistions Tod sein engster Vertrauter gewesen war. Sure (Verse 59–81) scheint von der Alexanderlegende beeinflusst zu sein, obwohl in der Version des Korans Mose statt Alexander der Protagonist ist. Die kulturellen Prägungen durch die Hellenisierung überstanden den politischen Zusammenbruch des Alexanderreichs und seiner Nachfolgestaaten und wirkten noch jahrhundertelang in Rom und Byzanz fort. Immer wieder wurde das Heer angegriffen, und die Perser und Griechen zerstörten Städte und Dörfer, wo sie ihnen in den Weg kamen. Während eines Banketts soll Attalos Öl ins Feuer gegossen und gesagt haben, er hoffe, dass Philipp nun endlich einen legitimen Erben erhalten würde. […] Faktisch lag der Zeitpunkt Mitte August (Hesiod, 700 v. Download Image of Alexander der Große, König von Makedonien. Der altfranzösische Prosa-Alexanderroman fand weite Verbreitung. ließ Alexander das sogenannte Verbanntendekret verkünden, mit dem er den griechischen Poleis befahl, die jeweils aus politischen Gründen ins Exil getriebenen Bürger wieder aufzunehmen. bereit. In Dion ließ der makedonische König Archelaos I. erstmals olympische Festspiele ausrichten, später diente dieser Ort als Militärfestung Kassander s. Weitere bedeutende Städte waren Philippi, Thessaloniki und Veria. [2] Gegen Ende des 5. Er gelangte bis zum äußersten Westen der Welt, wo die Sonne „in einer verschlammten Quelle untergeht“, und erlangte die Herrschaft über das dort lebende Volk (hier ist ein Nachhall von Pseudo-Kallisthenes zu erkennen, der Alexander nach Italien kommen und den gesamten Westen einnehmen ließ). 217 v. Chr. Als die Nachricht nach Baktrien gelangte, dass Alexander dabei war, den Hindukusch zu übersteigen, fürchteten die Einwohner von Baktra (heute Balch) die Bestrafung ihrer Stadt und vertrieben Bessos. Jahrhunderts gehören Alexander in Babylon von Jakob Wassermann (1905), Alexander. Alexander, der wohl lange Jahre Hephaistions Geliebter gewesen war (zumindest bis zum Feldzug im Iran), war außer sich vor Trauer. Es vereinigte die griechischen Stadtstaaten zum Rachefeldzug gegen di… Der Ausgang der Schlacht überraschte die antike Welt. wurde Makedonien dem persischen Großkönig Dareios I. tributpflichtig und unterwarf sich den Achämeniden. Alexander reagierte, indem er sie ihrer Stellungen enthob und drohte, die persischen Soldaten gegen sie zu schicken. Roxane ist im Roman eine Tochter des Perserkönigs Dareios, die dieser sterbend Alexander zur Frau gibt. Die gängige Bezeichnung „Roman“ bezieht sich auf die literarische Gattung des Antiken Romans. Dies scheiterte nicht zuletzt daran, dass es den Römern gelang, griechische Mächte wie die Aitoler gegen Philipp in Stellung zu bringen. So schrieb der Chronist Johannes Aventinus († 1534), es sei „kein Herr, kein Fürst unseren Leuten, auch dem gemeinen ungelehrten Mann, so bekannt“ wie Alexander. Zahlreiche Einwohner – die überlieferte Zahl von 30.000 gilt allerdings als stark übertrieben – wurden in die Sklaverei verkauft. „In Petra saßen die Ökonomen, die kontrollierten, was sie zu welchem Preis an die mediterranen Küsten bringen wollten.“[32] Für 332 war das Geschäft allerdings schon gelaufen. In Lydien zog Alexander kampflos in Sardes ein. Nach der Schlacht gründete Alexander die erste Stadt in Asien, die er nach sich benannte: Alexandretta, das heutige İskenderun. Während etwa ein Viertel der Armee so auf dem Seeweg die Rückkehr antreten sollte, musste der Großteil über den Landweg nach Persien zurückkehren. Die Soldaten entschuldigten sich, und ihnen wurde verziehen. in der alten Hauptstadt Aigai (auch bekannt als Vergina) während der Hochzeit seiner Tochter Kleopatra mit dem König Alexander von Epeiros von dem Leibgardisten Pausanias ermordet. starb Alexander in Babylon. [71] Bei diesen Jugendwerken Plutarchs handelte es sich allerdings um rhetorische Stilübungen, die nicht notwendigerweise seine wirkliche Auffassung spiegeln. [62], Die Herrscher, die nach Alexanders Tod in den verschiedenen Teilen seines Reichs an die Macht kamen, waren nicht mit ihm blutsverwandt, und soweit in Makedonien Loyalität zur herkömmlichen Ordnung vorhanden war, galt sie dem Herrscherhaus insgesamt, wobei es nicht speziell auf die verwandtschaftliche Nähe zu Alexander ankam. Kulturell und gesellschaftlich unterschieden sich die Makedonen jedenfalls recht deutlich von den Griechen: keine städtische Kultur (siehe Polis), als Binnenreich kaum Kontakte zum mediterranen Kulturraum, und eine monarchische Staatsform, was in Griechenland zu dieser Zeit nicht die Regel war. Durchgesetzt hat sich immer der Stärkste, Ehrgeizigste, Skrupelloste. Schließlich begab er sich in eine andere Richtung und kam in eine Gegend, wo Menschen lebten, die von Angriffen zweier Völker, der Yāǧūǧ und Māǧūǧ (biblisch Gog und Magog), bedroht waren und ihn um Hilfe baten. Zahlreiche Einwohner begingen vor seinem Einzug Selbstmord oder flohen. Als Nächstes griff Alexander die Staaten von Sindh an, um seiner Armee den Weg nach Süden freizukämpfen. Hier zeigt sich das literarische Bedürfnis, den Helden auch den Westen und Norden erobern zu lassen, damit seine Weltherrschaft vollendet wird. Jahrhundert – überarbeitet und erweitert wurde; die überarbeiteten Fassungen sind unter dem Titel Historia de preliis Alexandri Magni („Geschichte von den Schlachten Alexanders des Großen“) bekannt. Die makedonische Phalanx erwies sich dabei als ein wichtiges Element für den militärischen Erfolg, zentral war jedoch die Rolle der Hetairenreiterei, die Alexander bei Chaironeia kommandierte. Ulrich von Etzenbach beschreibt in seinem zwischen 1271 und 1282 entstandenen Gedicht Alexander (28.000 Verse) den König nicht nur als edlen Ritter, sondern auch als überaus frommen Mann Gottes, der seine Siege seinem gottgefälligen Verhalten und Gottvertrauen verdankt; die ihm zugeschriebenen Tugenden stammen aus der Heiligendarstellung. Der britische Historiker Tarn sah darin gar den Versuch einer „Vereinigung der Menschheit“; viele andere moderne Historiker wie Badian oder Bosworth lehnen dies jedoch ab.[44]. Doch schon im Vorjahr, noch während des Aufenthalts in Gordion 333 v. Chr. Weitere belletristische Darstellungen von Alexanders Leben stammen von Mary Renault, Roger Peyrefitte, Gisbert Haefs[114] und Valerio Massimo Manfredi. Eine Stadt nach der anderen ergab sich kampflos. 1352 vollendet der nur aus seinem einzigen Werk bekannte Dichter Seifrit seine Alexanderdichtung, in der er besonders die Rolle Alexanders als Weltherrscher betont und sich bemüht, von seinem Helden den gängigen Vorwurf des Hochmuts fernzuhalten. Auch die Delegationen aus Athen, Sparta und Theben, die im Hauptquartier des Großkönigs in Damaskus den Verlauf der Feldzüge verfolgten, wurden von Alexanders Feldherrn Parmenion gefangen gesetzt. ): Für die Kämpfe in der Satrapie Baktrien vgl. hingerichtet und Makedonien eine römische Provinz. Sie schildert den König als Helden und hebt seine Großmut hervor, verschweigt aber auch nicht seine Maßlosigkeit und Unbesonnenheit. Die beliebteste Szene aus der Alexandersage war in Byzanz der Himmelsflug, der in der Bildenden Kunst oft dargestellt wurde. Zurück zur Startseite Zurück zum Seitenanfang. [83] In England schrieb Thomas von Kent im späten 12. kam es zur ersten Begegnung mit den persischen Streitkräften unter der Führung eines Kriegsrates der Satrapen. konnte sein Land über einen Teil Griechenlands und der nördlichen Küste der Ägäis ausweiten. Dabei vermischen sich historische Fragen mit tagespolitischen Problemen: Für viele heutige Griechen kommt es einer schwer erträglichen Provokation gleich, die antiken Makedonen nicht als Hellenen zu betrachten. Memnon konnte mit einem Teil der Söldner entkommen. Alexander im Schlachtgetümmel, Detail der berühmten „Alexanderschlacht“ (Mosaik, Pompeji, ca. Diese kannten die Makedonen nur aus der Schlacht von Gaugamela, wo Dareios III. Hier meuterten die Männer und weigerten sich weiterzugehen; ihr einziges Bestreben war die Heimkehr. Kleopatra, die Nichte seines Generals Attalos, als Nebenfrau geheiratet. in Babylon) war von 336 v. Chr. Scolari christianisiert seinen Helden weitgehend; Alexander ist ein frommer, geradezu heiliger Wundertäter.